Campingurlaub – Planung in 4 Schritten

Wer einen Campingurlaub plant, muss Vorbereitungen treffen. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich dabei vorgehe. Vielleicht erkennt ihr euch darin wieder – oder ihr könnt einige der Tipps für die nächste Ferienplanung berücksichtigen.
Reise planen

Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten, wie man sich auf seinen Campingurlaub vorbereiten kann. Je nachdem, womit oder in welcher Jahreszeit man unterwegs ist, muss auf unterschiedliche Kriterien geachtet werden. Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick geben, wie ich meinen Urlaub plane. Wer weiss – vielleicht könnt ihr einige der Tipps bei eurem nächsten Urlaub ebenfalls in die Tat umsetzen.

Schritt 1: Campingplatz aussuchen

Den passenden Campingplatz finde ich am schnellsten auf camping.ch. Hier kann ich unter der Kategorie Campingplätze ganz einfach den optimalen Platz für meinen Urlaub aussuchen. Es kann nach Ort oder Region gesucht und der gewünschte Komfort (Anzahl Sterne) angegeben werden. Die erweiterte Suche ermöglicht es, Wunschkriterien zur Infrastruktur, Umgebung und Art des Platzes anzugeben. Natürlich findet man auf camping.ch auch die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der einzelnen Campingplätze.

Printscreen der Campingplatz-Suche nach Region von camping.ch für den perfekt geplanten Campingurlaub

Weitere Campingführer, die bei der Wahl des Campingplatzes helfen können, sind zum Beispiel diejenigen von ECC, ACSI und ADAC.

Schritt 2: Ausflugsziele planen

Spontan etwas zu unternehmen, ist immer schön. Wenn aber Kurzurlaube intensiv genutzt werden sollen oder eine Städtereise ansteht, kann eine vorzeitige Planung hilfreich sein. Deshalb kümmere ich mich bereits vor dem Campingurlaub darum, welche Ausflugsziele ich besichtigen möchte. Die folgenden Punkte helfen mir beim Planen:

  • Meine Erfahrung hat gezeigt, dass im Herbst viele Wanderwege und Ausflugsziele bereits geschlossen sind. Wer sich nicht sicher ist, ob die Internetverbindung auf dem Campingplatz zuverlässig ist, informiert sich also besser zu Hause schon über Öffnungszeiten und Sperrungen. Hier hilft – wie auch sonst so oft – Google am besten weiter. Viele Ausflugsziele besitzen eine eigene Website und informieren dort über die Gegebenheiten. Auch das Tourismusbüro vor Ort kann in den meisten Fällen Auskunft geben und weiterhelfen.

  • Neben Google gibt es natürlich noch die altbewährten Reiseführer, die eine kompakte und gute Übersicht bieten. Ich kaufe einen Reiseführer, wenn ich den gleichen Ort öfters besuche. Ist keine Wiederholung geplant, informiere ich mich im Internet.

  • Die Sehenswürdigkeiten in den Städten werden oft überrannt. Dort wo Tickets benötigt werden, steht man lange in der Schlange und verliert dabei wertvolle Urlaubszeit. Für viele Attraktionen können im Internet Tickets gekauft werden. Oft gibt es sogar Vorzugstickets, die z. B. etwas günstiger sind oder schnelleren Einlass gewähren. Nachteil: Meistens ist man bei solchen Tickets an eine feste Uhrzeit gebunden und muss genau dann bei der Sehenswürdigkeit auftauchen. Trotzdem – die Wartezeit, die man sich dabei erspart, macht die fehlende Flexibilität wieder gut.

  • KaffeepauseBei all den Vorbereitungen sollte man nicht vergessen, dass die Ferien auch zum Erholen da sind. Auch ich war schon übereifrig, habe viele Tickets im Voraus gekauft und wollte in kurzer Zeit möglichst viel sehen. Das hatte zur Folge, dass mein Freund und ich von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen mussten und uns nichts richtig ansehen konnten. Deshalb lohnt es sich, immer mal wieder einige Stunden freizulassen. So kann man diese Stunden dann spontan nutzen.

Schritt 3: Das notwendige Übel – das Packen

Ihr könnt es der Überschrift bereits entnehmen: Das Packen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Für einen entspannten Campingurlaub muss vorgängig an vieles gedacht werden. Neben guten Kleidern und eigenen Habseligkeiten sollte man natürlich die weitere Campingausrüstung nicht vergessen.

Gummistiefel auf dem RasenAuch Vorräte sind immer praktisch. Ich informiere mich gerne im Voraus über die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und packe eine kleine Notration ein. So kann ich mir das Einkaufen am Ankunftstag ersparen und auch zu später Stunde noch eintreffen (Achtung, immer die Öffnungszeiten des Campingplatzes beachten! Wer zu spät kommt, hat oftmals keinen Zugang mehr).

Beim Packen berücksichtige ich den Wetterbericht und die Tatsache, dass wir mit unserem Dachzelt nicht viele Rückzugsmöglichkeiten haben: Ist Regen angesagt, gehören Gummistiefel ins Gepäck! In den kühleren Jahreszeiten werden zusätzlich die Zeltwände für die Markise eingepackt.

Anbei noch einige Artikel, die euch beim Packen  helfen können:

Schritt 4: Warten, bis der Campingurlaub losgeht!

Pflanzen auf FenstersimsJetzt ist es geschafft, die Reise kann beginnen. In den letzten Tagen und Stunden vor der Abreise heisst es bei mir: Die Wohnung auf Vordermann bringen! Dazu gehört das Wäschewaschen, ich erledige die Post, tränke die Pflanzen und sorge für Ordnung. Es ist viel schöner, nach dem Urlaub ein sauberes Zuhause betreten zu können. Ich bitte einen Nachbarn darum, den Briefkasten zu leeren und zwischendurch ein Auge auf die Wohnung zu werfen.

Meinem Freund überlasse ich übrigens den Teil mit dem Auto. Er führt vor der Abreise den üblichen Check durch (auftanken; Öl, Reifendruck und Licht kontrollieren; Ladung sichern etc.).

Am Abreisetag bringen wir nochmals den Müll raus – und dann geht es endlich los in den Campingurlaub! Mit dem guten Gefühl, vorbereitet zu sein und an alles gedacht zu haben.

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